Sonntag, 22. Juni 2025
Kapitel 1. 5 (5)
Beinta saß neben Herrn Jónas, sie saß da und starrte ins Leere, antwortete kaum, wenn sie angesprochen wurde. Sie hatte Gerede gehört, daß der Soldat Óli einen Brief von der „Christian Qvintus“ bekommen hatte, und manchmal dachte sie, der müßte von Kristján sein. All ihre Gedanken waren bei ihm, sie erinnerte sich an alles, was sie zusammen gemacht hatten und was nie jemand erfahren sollte. Sie achtete nicht darauf, daß Herr Klæmint aufstand und eine Rede für das frischvermählte Paar hielt – sie erwachte wie aus einem Traum, als Herr Jónas ihm dankte. Oh, Herrgott, daß Geistliche nie einfach schweigen konnten – immer mußten sie reden – und immer brauchten sie so lange, daß man ihnen beinahe Almosen versprechen wollte, um sie zum Schweigen zu bringen.
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Kapitel 1. 6 (2)
Der løgmaður und der Vogt kamen Seite an Seite hinunter in den Parlamentssaal – etwas später kamen die løgrættumenn – und die Pfarrer; die ...
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„Laß mich dir die gleiche Freude machen“, Beinta sah ihn bittend an. „Laß mich dir den Brief vorlesen.“ Óli spürte, wie ihm die Augen feuch...
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Unten in Sandur ging ein blondes Mädchen spazieren. Es herrschte Flut - und die Wellen schwappten bis weit in die Bucht hinein. Sie hatte e...
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Sobald der Tisch abgedeckt war, ging sie unauffällig hinaus. Als sie ging, dachte sie, daß die Pfarrer zweifellos soviel Gelehrtes zu reden ...
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