Donnerstag, 22. Mai 2025

Kapitel 1. 5 (4)

Am gleichen Tag fand die Feier unten in Køk statt, hier wurde das Festbier getrunken. Drinnen in der Stube war der Tisch mit allen guten Speisen gedeckt, die man hatte auftreiben können, die Witwe des skrivari wußte, daß Ónagerður ein großer Pfarrhof war, und wenn sie Beinta erst einmal dort untergebracht hatte, sprach nichts dagegen, daß sie selbst nachkam. Herr Jónas saß satt und zufrieden da und sprach mit dem Pfarrer von Sandoy, Herrn Klæmint, der im ganzen Land für seinen Geiz und seine Machtgier bekannt war. Er war ein reicher Mann – besaß reichlich Land – und ließ seine Beziehungen so gut spielen, daß er seine Töchter mit reichen Bauern verheiratete und seine Söhne mit reichen Bauerstöchtern. Nun hatte er Herrn Jónas mit einer seiner Töchter verheiraten wollen und sah zähneknirschend zu, daß Beinta ihn sich geangelt hatte – das waren die Schläge, die die Welt einem versetzte und die man mit Geduld ertragen mußte.

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Kapitel 1. 6 (2)

Der løgmaður und der Vogt kamen Seite an Seite hinunter in den Parlamentssaal – etwas später kamen die løgrættumenn – und die Pfarrer; die ...